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aminoplus® immun unterstützt, bevor es kratzt!

Viele Menschen denken erst an ihr Immunsystem, wenn der Hals kratzt. Dabei ist eine ausreichende Nährstoffversorgung an jedem Tag wichtig.

Prävention fürs Immunsystem

Die Studienlage zu aminoplus® immun und was sie für die Nährstoffversorgung im Alltag bedeutet:

Vitamin C, Zink und Selen tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Sich frühzeitig mit der eigenen Versorgung zu beschäftigen, ist deshalb auch dann sinnvoll, wenn man sich gesund fühlt.

aminoplus® immun kombiniert Aminosäuren und Taurin mit Vitaminen und Mineralstoffen. Für dieses Produkt wurde 2013 eine randomisierte doppelblind placebokontrollierte Studie durchgeführt bei Personen mit chronisch wiederkehrenden Infekten des Hals-Nasen-Rachenraumes. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Food and Nutrition Sciences veröffentlicht. Im Ramen dieser Untersuchung wurden bei Menschen mit wiederkehrenden Infekten deutlich weniger Beschwerdetage beobachtete.

Direkt zur Quelle:  Aminosäurezusammensetzung reduziert die Häufigkeit von Erkältungen. Ergebnisse einer kontrollierten randomisierten, vollständig maskierten Studie

Weniger Beschwerdetage, mehr Alltag

Die Studie im Fokus

Aufgenommen wurden 145 Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren mit wiederkehrenden Infekten im Hals-Nasen-Rachenraum. Im Jahr vor Studienbeginn hatten sie durchschnittlich 11,1 Infekte angegeben. Rund 65 Prozent hatten häufig Kontakt mit vielen Menschen.

Über 90 Tage nahmen die Teilnehmenden täglich einen Beutel des Studienpräparats oder ein vergleichbares Placebo ein. Die Zuteilung erfolgte zufällig; Teilnehmende und betreuende Untersuchende kannten die Zuordnung nicht. Diese Verblindung verringert den Einfluss von Erwartungen auf die Ergebnisse. Für die Hauptauswertung standen 119 Personen ohne schwerwiegende Protokollabweichungen zur Verfügung. Ihre dokumentierte Einnahmetreue lag bei 98,9 Prozent.

Deutlich weniger Tage mit Beschwerden:

Das wichtigste Zielkriterium war die Zahl der Tage mit festgelegten Erkältungsbeschwerden. Die Teilnehmenden führten dazu täglich ein Tagebuch. Die Mittelwerte zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Gruppen.

Beschwerdetage innerhalb von 90 Tagen Studienpräparat56 Personen Placebo63 Personen
Tage mit mindestens einem erfassten Symptom 16,9 38,4
Niesen, verstopfte Nase oder tränende Augen 11,1 29,9
Hals- oder Schluckbeschwerden 5,0 17,0
Kopf- oder Gliederschmerzen 8,1 19,6

Durchschnittliche Tage je Person; Hauptauswertung mit 119 Teilnehmenden. Einzelne Beschwerden konnten am selben Tag auftreten und dürfen nicht addiert werden. Quelle: Meyer et al., Tabelle 5. 

In der Gruppe mit dem Studienpräparat wurden somit durchschnittlich 21,5 Beschwerdetage weniger erfasst. Bezogen auf die Placebogruppe entspricht das rund 56 Prozent weniger Tage mit Symptomen. Gemeint ist der Unterschied zwischen den Gruppen während der 90 Tage. Eine um 56 Prozent geringere Zahl einzelner Infekte lässt sich daraus nicht ableiten.

Auch das subjektive Befinden fiel günstiger aus: Mit dem Studienpräparat fühlten sich die Teilnehmenden an 75 Prozent der dokumentierten Tage fit und gesund, mit Placebo an 53 Prozent. Der Unterschied beim wichtigsten Zielkriterium war statistisch signifikant (p < 0,0001). Das ist ein deutlicher Studienbefund, aber keine Garantie für das Ergebnis bei einer einzelnen Person.

Positiver Hinweis für die untersuchte Nährstoffkombination

Was die Ergebnisse aussagen

Die Untersuchung liefert einen positiven Hinweis für die geprüfte Nährstoffkombination bei Menschen mit wiederkehrenden Infekten. Sie war keine Untersuchung ausschließlich gesunder, beschwerdefreier Personen: Zu Beginn nahmen bereits 88 Prozent Medikamente gegen Beschwerden im Hals-Nasen-Bereich ein. Erfasst wurden vor allem selbst dokumentierte Symptome; eine Bestätigung durch Erregernachweise oder Messungen der Immunfunktion war nicht Gegenstand der Studie.

Von 145 aufgenommenen Personen gingen 119 in die Hauptauswertung ein. Eine ergänzende Auswertung aller 145 mit Annahmen für fehlende Ergebnisse fiel ebenfalls positiv aus. Kyberg Vital war Sponsor der Studie; eine Mitautorin war beim Unternehmen beschäftigt. Diese Rahmenbedingungen gehören zur Einordnung der Ergebnisse. Größere, unabhängig durchgeführte Untersuchungen könnten deren Verlässlichkeit und Übertragbarkeit weiter klären.  Die Autoren bewerteten die Verträglichkeit insgesamt als gut.

Damals und heute – ein Blick auf die Rezeptur:

Die Mengen der aufgeführten Aminosäuren und von Taurin stimmen in der Studienrezeptur und der aktuellen Produktzusammensetzung überein. Bei zwei Mikronährstoffen bestehen jedoch Unterschiede.  Hier würde, wie bei Nahruungsergänzungsmitteln üblich, die Rezeptur in Bezug auf neue Erkenntnisse angepasst.

Menge pro Tagesportion Studienrezeptur Aktuelle Rezeptur
Kupfer 2 mg 0,5 mg
Folsäure 1.200 µg 600 µg

Vergleich der Studientabelle 1 mit der Produktseite, abgerufen am 9. September 2026 kyberg-vital.de/produkt/aminoplus-immun/.

Vorsorge statt Reaktion

Aminosäuren im Fokus des Produkteffektes?

Immunzellen benötigen Nährstoffe für ihren Stoffwechsel. Die Autoren erläutern dazu unter anderem die Rolle von Glutamin als Energiequelle und von Arginin bei Funktionen bestimmter Abwehrzellen. Cystein und Glycin sind Bausteine von Glutathion, das am Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beteiligt ist. Methionin kann über den Stoffwechsel zur Bereitstellung von Cystein beitragen. Dennoch ist ein wichtiger Punkt bei der Interpretation, dass die Studie nicht die Wirkung einzelner Aminosäuren nachweist. Das untersuchte Produkt enthielt neben den sieben Aminosäuren unter anderem Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen, B-Vitamine, Magnesium, Folsäure und weitere Spurenelemente. Die Autoren weisen selbst darauf hin, dass nicht geklärt werden kann, ob der Effekt hauptsächlich durch die Aminosäuren verursacht wird.

Vier Gründe für einen frühzeitigen Blick auf die Versorgung:

Frühzeitig auf eine gute Versorgung achten

Wer wartet, bis die ersten Symptome da sind, hat oft schon verloren, das Immunsystem braucht Zeit, um Reserven aufzubauen. Aminosäuren wie L-Glutamin oder L-Arginin, kombiniert mit Vitamin C, Zink und Selen, liefern genau die Bausteine, auf die Immunzellen kontinuierlich angewiesen sind. Vitamin C, Zink und Selen tragen nachweislich zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und das funktioniert am besten, wenn der Körper dauerhaft gut versorgt ist, nicht erst im Krisenmodus.

Stress

Stress, einseitige Ernährung, Diäten oder einfach ein hektischer Alltag sorgen dafür, dass viele Menschen unbemerkt zu wenig bestimmter Nährstoffe und Aminosäuren aufnehmen. Ein Zink- oder Selenmangel etwa macht sich selten sofort bemerkbar, schwächt aber langfristig die Abwehr. Anhaltende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Sportliche Belastung, ein höherer Bedarf

Intensives Training oder körperlich fordernde Arbeit beanspruchen den Organismus zusätzlich: Der Bedarf an Aminosäuren und Mikronährstoffen steigt, und nach intensiven Belastungsphasen ist das Immunsystem kurzzeitig anfälliger. Das ist ein Effekt, den man in der Sportmedizin als „Open-Window“-Phänomen kennt. Wer regelmäßig an seine Grenzen geht, profitiert daher von einer gezielten Versorgung mit Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen, um Regeneration und Abwehrkräfte im Gleichgewicht zu halten.

Ein bestimmtes Alter, ein anderer Bedarf

Mit den Jahren verändert sich der Stoffwechsel, und auch das Immunsystem büßt an Schlagkraft ein. Diesen Effekt kennt man in der Fachliteratur als Immunoseneszenz. Der Körper braucht dann nicht zwangsläufig mehr, aber gezielter Unterstützung. Eine durchdachte Kombination aus Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen kann hier helfen, das Immunsystem auch im fortgeschrittenen Alter leistungsfähig zu halten. Entscheidend ist die persönliche Versorgungslage.

Die Studie untersuchte gezielt Menschen mit wiederkehrenden Infekten. Ein Hinweis darauf, dass sich eine langfristige, vorbeugende Einnahme gerade für Menschen lohnt, die ihr Immunsystem ohnehin öfter gefordert sehen: vielbeschäftigte Berufstätige mit viel Publikumskontakt, Menschen in der kalten Jahreszeit, oder alle, die schlicht spüren, dass sie in letzter Zeit anfälliger sind. Der Gedanke dahinter bleibt einfach: Wer seinem Immunsystem regelmäßig Gutes tut, muss nicht erst reagieren, wenn es zu spät ist. 

Quellen:

Meyer A, Meister D, Gaus W. Amino Acid Composition Reduces Frequency of Common Colds. Results of a Controlled Randomised Completely Masked Trial. Food and Nutrition Sciences. 2013;4:262–269. doi:10.4236/fns.2013.43035.

Kyberg Vital. aminoplus® immun. Aktuelle Zusammensetzung, Verzehrempfehlung und Produkthinweise.

Nahrungsergänzungsmittel für Immunfunktion und Infektionskrankheiten

Weinberger B, Dovjak P. Veränderungen des Immunsystems im Alter: Immunseneszenz und Auswirkungen auf Impfungen. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie. 2025;58:517–527. doi:10.1007/s00391-025-02496-4.

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