0
U
Home 5 Newsletter: Quercetin – Chemie trifft Mikronährstoffe

NEWSLETTER

Neue Therapieansätze für Allergien

In diesem Artikel werden neue therapeutische Ansätze für die Behandlung von Allergien vorgestellt. Es wird auf die Bedeutung von Mikronährstoffen wie Quercetin, Vitamin C und OPC eingegangen und deren synergistische Wirkung bei der Linderung von allergischen Symptomen erklärt. Zudem wird Schwarzkümmelöl als Phytotherapeutikum zur Vorbeugung und Behandlung von Allergien diskutiert.

Chemie trifft Mikronährstoffe

Beratungstipp: Antiallergika klug kombinieren

Im Frühjahr steht die Therapie von Heuschnupfen & allergischem Asthma in Arztpraxis und Apotheke an der Tagesordnung. Vitamin C, Quercetin und Schwarzkümmelöl stellen eine ideale Ergänzung zu Antiallergika dar. Erfahren Sie mehr über die Wirkmechanismen.

Sowohl pharmakologisch als auch mit Mikronährstoffen gibt es verschiedene Wege, Allergie-Symptome zu lindern. Die Liste möglicher Medikamente bei allergischen Beschwerden ist lang und reicht von topischen, inhalativen und systemischen Glucocorticoiden über Mastzell-Stabilisatoren bis hin zu Antihistaminika zur lokalen oder oralen Anwendung. Während Mastzellstabilisatoren wie die Cromoglicinsäure die Histamin-Freisetzung nur prophylaktisch reduzieren, lindern klassische H1-Antihistaminika wie Cetirizin, Loratadin und Fexofenadin die Wirkung des ausgeschütteten Histamins durch eine antagonistische Wirkung am Histaminrezeptor. Sie haben ihren festen Stellenwert in der Therapie.

Klug eingesetzt, können Phytotherapeutika und Mikronährstoffe den Arzneimittelbedarf senken, die Symptomkontrolle verbessern und kausal in das Allergie-Geschehen eingreifen. Die „Big Player“ rund um Allergie sind Vitamin C, Quercetin und Schwarzkümmelöl. Als wesentliches Element der Redoxkette aus Vitamin E, Coenzym Q10, alpha-Liponsäure und Glutathion ist Vitamin C zentral an der Regeneration von Glutathion beteiligt und nimmt eine Schlüsselrolle bei Allergie ein. „Glutathion wirkt nicht nur entgiftend und antioxidativ, sondern reguliert auch die Th2-Antwort herunter“, schildert Dr. Gerrit Sütfels im Gespräch mit Kyberg Vital (das ganze Interview lesen Sie hier). Diese liegt einer Allergie ursächlich zu Grunde.

Schon eine Publikation vor über 40 Jahren postulierte, dass ein Abfall der Vitamin-C-Plasmaspiegel zu exponentiell steigenden Histaminspiegeln führt. Die orale Einnahme von 1 Gramm Vitamin C über drei Tage konnte bei Probanden die Histamin-Konzentration senken (Quelle: Histamine and ascorbic acid in human blood). Um durch eine ausgewogene Ernährung adäquate steady-state-Spiegel von Vitamin C (=Ascorbinsäure) zu erreichen, sind schätzungsweise 5 bis 9 Portionen Obst und Gemüse nötig. Diese Verzehrmenge wird im Alltag selten erreicht. Leider erschweren Vitamin-Verluste durch falsche Lagerung eine suffiziente Versorgung zusätzlich, wie beispielsweise Ascorbinsäure-Verluste durch Lagerung von Äpfeln bei Raumtemperatur. Allergiker sind daher gut beraten, täglich mit 1000 bis 2000 mg Ascorbinsäure zu arbeiten, sofern keine Kontraindikation vorliegt. Gut zu wissen: Auch die regelmäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) kann die Vitamin-C-Spiegel im Blut und Leukozyten senken.

OrthoDoc® Quercetin

Sanft durch die Saison!

Ein smarter Begleiter für alle, die sich in herausfordernden Jahreszeiten gut aufgestellt fühlen wollen.

Das Flavonol Quercetin wirkt synergistisch mit Vitamin C. Chemisch gesehen ist Quercetin ein Polyphenol. Das Flavonolglykosid des Quercetins ist unter dem Namen Rutosid bekannt. Bioflavonoide verfügen allgemein über einen sogenannten Vitamin-C-Spareffekt. Das bedeutet, dass es die Regeneration von Vitamin C und damit Vitamin E und Glutathion unterstützt. In der Natur ist Quercetin weit verbreitet. Es ist beispielsweise in Zwiebeln, Beeren, Kräutern und Äpfeln mit Schale (36 bis 140mg/kg frischer Apfel mit Schale) enthalten. Quercetin entfaltet seine antiallergische Wirkung durch Hemmung der Histaminproduktion und proinflammatorischer Mediatoren. Es senkt die Antigen-spezifische IgE-Antikörperfreisetzung durch B-Zellen und reguliert die Th1/Th2 -Achse. Die antiinflammatorischen Effekte sind mittlerweile auch auf molekularbiologischer Ebene gut untersucht: Es hemmt beispielsweise die LPS-induzierte TNF-alpha-Produktion in Makrophagen ebenso wie die Synthese der Enzyme Cyclooxygenase und Lipoxygenase. Als Antioxidans wirkt es sich zusätzlich positiv auf die Lipidperoxidation aus und hemmt zusätzlich die Thrombozytenaggregation und Gefäßpermeabilität (Quercetin with the potential effect on allergic diseases).

Diese Wirkung kann optimal von oligomeren Proanthocyanidinen (=OPC) ergänzt werden. Die sekundären Pflanzenstoffe zählen ebenso wie Quercetin zu den Polyphenolen und sind Biopolymere unterschiedlicher Länge, die aus Catechin- und Epicatechin-Einheiten bestehen. Es wirkt ebenso wie Quercetin antiallergisch durch eine hemmende Wirkung auf Mastzellen. Zudem wirkt OPC inhibitorisch auf NfkappaB und damit antiinflammatorisch und – bedingt durch die Molekülstruktur -ebenfalls antioxidativ. Praxistipp: Die Einnahme von Vitamin C, Quercetin und OPC sollte am besten vor Beginn des Pollenflugs eingenommen werden. Eine Orientierung für den idealen Zeitpunkt bietet unser Pollenkalender. (Pollenflugkalender-PDF)

OrthoDoc® Schwarzkümmelöl

Sanft durch die Saison!

Schwarzkümmelöl wird häufig als natürliche Ergänzung genutzt, da es traditionell mit einem ausgeglichenen Wohlbefinden in herausfordernden Jahreszeiten in Verbindung gebracht wird.

Warenkorb
Warenkorb ist leer.Zurück zum Shop.
Apply Coupon
Available Coupons
familyfriends25 Get 25% off
rabatt10 Get 10% off
roth15 Get 15% off
Unavailable Coupons
sport15 Get 15% off
Weitere Informationen über den gesperrten Inhalt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Trusted Shops. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen